Gerhard Burow


Zukunft ist anders
Soziale Bedarfswirtschaft statt Marktwirtschaft


Ein neues Gesellschaftsmodell für die gemeinsame Zukunft auf unserer Erde In diesem Buch wird eine fundamental neue Wirtschaftsweise theoretisch entwickelt, die hoch kompatibel mit den Erwartungen der Menschheit auf soziale Sicherheit in jeder Lebensphase ist, den sozioökonomischen Ansprüchen der neuen Möglichkeiten aus der Vernetzung von Information, Energie, Infrastruktur und Mobilität gerecht wird und eine direkte Alternative zur Marktwirtschaft in der Einkommensbildung sowie Wirtschafts-und Staatsfinanzierung vorstellt. Mit ihrem Ansatz folgt die "Soziale Bedarfswirtschaft" der von der UNO verabschiedeten Agenda 2030, einer Richtschnur zur Umgestaltung der menschlichen Beziehungen auf der Erde über Kooperation, Verständnis, ökologischer Prävention und Gemeinwohl als
direktes Wirtschaftsziel in den Volkswirtschaften.
Mit der Umgestaltung der jetzigen Wirtschaftsweise, die nicht durch Veränderungen der Eigentumsverhältnisse getragen wird, sondern durch ein neues Verteilungsprinzip, statt nach der Leistung, jetzt nach den Bedürfnissen, kommt es einfach per Volksentscheid in allen Nationen der Erde zu vergleichbarem sozialen Standard. Kriege entfallen, Armut und Arbeitslosigkeit sind überwunden, Menschen vernetzen sich und kooperieren zu gegenseitigem Vorteil. Solche gesellschaftlichen Transformationen verlaufen friedlich, können identifiziert, aber auch zielführend unterstützt werden.

Eine solche Möglichkeit wird im Buch als „Vektorprinzip“ (angewendet auf gesellschaftliche Prozesse) vorgestellt. Soziale Bedarfswirtschaft befreit die Menschheit von der Geisel des Kapitals oder wie es die Religion formuliert: von der Mammon - Gläubigkeit.
Wer also daran interessiert ist, mehr zu erfahren:

  • wieso Marktwirtschaft die Mutter aller sozialen Probleme auf der Erde ist und also Systemwechsel nicht nur die Überwindung desKapitalismus bedeutet,
  • welche Megatrends die gesellschaftliche Transformation bereits beeinflussen und was die Entwicklung zur „Wissensgesellschaft“ nach sich zieht,

 

  • wie die permanente Geldknappheit von Ländern und Kommunen auch unter marktwirtschaftlichen Bedingungen über das Instrument Börsebeseitigt werden könnte,

 

  • was die Ökonomie der „Sozialen Bedarfswirtschaft“ inhaltlich umfasst und wie sie sich von Kapitalismus und Sozialismus als dritte Variante unterscheidet und

 

  • wie der Umbruchprozess in die Bedarfswirtschaft generell verlaufen und durch „Vektorierung“ aktiv und zielführend beeinflusst werden kann,

dem sei dieses Buch empfohlen.

Sowohl die Thematik selbst als auch das Modell der Sozialen Bedarfswirtschaft sind Bestandteil des Themenspektrums in der Akademie Solidarische Ökonomie.

Vertrieb:
www.epubli.de
(Book on demand - Verfahren)
ISBN: 978-3-7418-9527-2

Kontakt: drburow48@aol.de

  • Diese Liste ist noch im Aufbau (20.2.2014 W.Hegelin)

Adelheid Biesecker

Vorsorgendes Wirtschaften

Auf dem Weg zu einer Ökonomie des Guten Lebens“

Herausgegeben von Biesecker, Adelheid u.a. Kleine Verlag 2000

„Vorsorgen statt Abwracken“ – dieses Begriffspaar öffnet den ganzen Raum für unser Thema, für die Suche nach Antworten auf die globalen Krisen. In diesem Begriffspaar lässt sich das, worum es geht, passend ausd
rücken: Einerseits benennt es den ganzen Wahnsinn der Verschwendung von Naturstoff als vermeintliche Krisenbekämpfung, andererseits weist es den Weg zueiner wirklichen Krisenüberwindung durch eine andere Artdes Wirtschaftens – durch Vorsorgendes Wirtschaften.
Denn die vielfältigen Krisen, die sich seit Jahren entwickeln und sich je nach Aktualität und Dringlichkeit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit drängen (mal steht die aktuelle Form der Finanzkrise im Vordergrund, mal die Klimakrise, mal die Umweltverschmutzungskrise usw.) sind keine „Ausrutscher“, kein Ausdruck von „Mänge
ln“ oder „Fehlern“ im System der vorherrschenden kapitalistischen Ökonomie, sondern sie sind systemisch, ihre Ursachen liegen gerade in der Funktionsweise dieser Ökonomie. Sie zerstört, so lässt sich der Kern des
Problems benennen, systematisch ihre lebendigen Grundlagen – Produktivität und Reproduktivität von Natur und von sorgenden, sozial weiblichen Tätigkeiten, indem sie diese beiden produktiven Bereiche ausgrenzt
und nicht bewertet. Diese Ökonomie produziert immer wieder neue Krisen – sie ist nicht zukunftsfähig.
Vorsorgendes Wirtschaften jedoch, so lautetdie zentrale These ist krisenfest und zukunftsfähig. Ihm ist ein Perspektivenwechsel eingeschrieben – geblickt wird von den Lebensprozessen der Menschen und der Natur auf die Ökonomie. Es integriert die bisher ausgegrenzten Produktivitäten und wertet sie auf. Ziel einer vorsorgenden Wirtschaftsweise ist es, diese eigentlichen Quellen des wirtschaftlichen Reichtums zu erhalten. Das handlungsleitende Prinzip einer solchen Ökonomie lautet: Erhalten im Gestalten, wobei Erhalten immer auch Erneuern bedeutet.

Hans Christoph Binswanger

Die Wachstumsspirale

Geld, Energie und Imagination in der Dynamik des Marktprozesses

Die Wirtschaft wächst. Soll sie wachsen? Muss sie wachsen? Kann sie immer weiter wachsen? Oder wird der Wachstumsprozess in einen Schrumpfungsprozess umschlagen? Für die Beantwortung dieser Fragen öffnet die in diesem Buch vorgelegte Theorie der Wachstumsspirale einen neuen Zugang, indem sie die Dynamik des Geldes und mit ihr die Dynamik der Energie und der Imagination in die ökonomische Theorie einbaut. Dies ermöglicht es, die Perspektiven des Wachstums wesentlich deutlicher herauszuarbeiten als es in der konventionellen Theorie möglich ist.

Das Buch gliedert sich in drei Teile:

  • In einem ersten Teil wird der Marktprozess als Interaktion von Unternehmungen und Haushalten unter Einbezug des Geldes und des Geldkapitals dargestellt. Die Darstellung basiert auf der klassischen, dynamisch orientierte Theorie von Angebot und Nachfrage, die mit der Wachstumstendenz der Wirtschaft wesentlich besser vereinbar ist als die konventionelle, auf ein statisches Gleichgewicht ausgerichtete Theorie. Die dynamisch orientierte Theorie lässt sich unter Einbezug der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz der Unternehmung auch betriebswirtschaftlich fundieren. Durch den Einbezug des Geldes kann die sog. Dichotomie der Wert- und Preistheorie, d.h. die Aufteilung der Theorie in eine Erklärung der relativen Preise und eine Erklärung des Preisniveaus überwunden werden. Eine besondere Geldtheorie ist nicht mehr notwendig.
  • Im zweiten Teil wird der Produktions- und Verteilungsprozess unter Einbezug der Energie und der Natur, sowie der unbegrenzten menschlichen Vorstellungskraft, der Imagination, behandelt. Durch die Anerkennung der Tatsache, dass sich die natürlichen und imaginären Grundlagen der Wirtschaft ständig erweitern, wird der konventionellen Grenzproduktivitätstheorie der Boden entzogen. Sie wird durch die Nettoprodukttheorie ersetzt, die auf der Unterscheidung zwischen den Restitutionskosten aufbaut, d.h. den Kosten, die restituiert werden müssen, damit die Produktion aufrechterhalten werden kann, und dem Nettoprodukt bzw. Überschuss, der das weitere Wachstum der Wirtschaft ermöglicht.
  • Im dritten Teil wird, basierend auf den im ersten und zweiten Teil erarbeiteten Grundlagen, die Wachstumsspirale der Wirtschaft mit dem ihr inhärentem Wachstumsdrang und Wachstumszwang dargestellt.

In einer Zusammenfassung und einem Ausblick werden die Chancen des Wachstums, aber auch seine Gefährdungen, sowie die Gefahren, die mit einem steten Wachstum der Wirtschaft in einer begrenzten Welt verbunden sind, verdeutlicht. (http://www.metropolis-verlag.de/Die-Wachstumsspirale/554/book.do)

Hellmut Butterweck

Arbeit ohne Wachstumszwang

Essay über Ressourcen, Umwelt, Arbeit, Kapital

Campus Verlag 1995

In den europäischen Industriestaaten kann die menschliche Arbeitskraft ohne Sozialabbau und Lohneinbußen rasch verbilligt, der Arbeitsmarkt belebt werden. Der Autor zeigt, wie: Die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialen Sicherung werden durch eine vom Umsatz der Unternehmen abhängige Sozialabgabe ersetzt - in einem strikten, auf völlig neue Weise kontrollierten Nullsummenspiel. Allerdings verflacht der Effekt einer solchen Umstellung mit fortschreitender Rationalisierung. Daher führt an der Energieabgabe auf Dauer kein Weg vorbei. Auch hierzu entwickelt der Autor einen Vorschlag.

Christian Felber

Gemeinwohl-Ökonomie

Erweiterte Neuausgabe

Deutike 2012

siehe

Reinard Loske

Abschied vom Wachstumszwang

Konturen einer Politik der Mäßigung

Basilisken-Presse 2011

siehe

Dennis Meadows

Die Grenzen des Wachstums

Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit

dva 1972

Die zentralen Schlussfolgerungen des Berichtes waren: Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.

 

Donella Meadows, Jörgen Randers, Dennis Meadows

Grenzen des Wachstums Das 30-Jahre-Update

Signal zum Kurswechsel

Hirzel 2006/2007

aus dem Geleitwort von Prinz El Hassan Bin Tala, Präsident des Club of Rome:

1. Industrie und Bevölkerung wachsen exponentiell.
2. Wenn es Grenzen gibt - wo auch immer die liegen mögen -, dann wird exponentielles Wachstum diese sehr schnell erreichen und zwar noch zu Lebzeiten der meisten Leser
3. Das Gesamtsystem zeigt naturgemäß eine Tendenz, die Wachstumsgrenzen zu überschreiten und in der Folge zu kollabieren.
Eine planmäßige Annäherung an die Grenzen, die von den meisten Wirtschaftsexperten vertreten wird, ist sicher nicht die vorbestimmte oder gar die wahrscheinlichste Perspektive. Zahlreiche Faktoren z.B. lange Verzögerungen machen eine Überschreitung der Grenzen mit anschließendem Niedergang viel wahrscheinlicher.

 

Tim Jackson

Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

Alles in allem erweist sich die Ankündigung des Klappentextes, es handele sich hier um ein Buch, das „mutig, originell und umfassend“ ist, daher nicht als leere Werbeformel. Diese Eigenschaften erschließen sich dem Leser allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Zunächst gewinnt das Buch etwas schleppend an Fahrt, denn wer die Umwelt- und Wachstumsdebatte verfolgt, dürfte hier wenig Neues finden. Diese umfassende Grundlage erweist sich aber als notwendig, um im Weiteren einen eigenen Ansatz zu präsentieren. Dabei liegt die Stärke des Buches in seiner Glaubwürdigkeit. Dem Autor gelingt es, die verschiedenen Stränge der gegenwärtigen Wachstumskritik aufzunehmen und zu vereinen. Er gerät dabei trotz einiger pathetischer Formulierungen weder in den Verdacht ein (Revolutions-)Romantiker noch vornehmlich darauf aus zu sein, vor allem ein konservatives Wertebild durchsetzen zu wollen. Aus Perspektive des IWS fällt auf, dass auch Jackson den Verlauf des Wachstumsprozesses– wie die meisten Ökonomen, aber eben auch schon die Urväter der Wachstumskritik – ganz selbstverständlich als eine exponentielle Entwicklung begreift (vgl. Grafik S. 30, Text S. 188 - Was diese Annahme für die wachstumskritische Debatte bedeuten könnte, wird im Artikel auf S. 11 näher ausgeführt.). Für Jacksons Kernanliegen der „betriebsblinde(n)“ (S. 203) Ausrichtung der Volkswirtschaftslehre auf ein durch technischen Fortschritt und Ressourcenverbrauch angetriebenes Wachstum ein neues, umfassenderes Konzept entgegenzusetzen, ist dies allerdings unschädlich. Sein an die Makroökonomik, aber eben auch an die bislang völlig an dieser ausgerichteten Politik gerichteter Appell lauter daher: „Eine bessere und gerechtere gesellschaftliche Logik liegt in Reichweite. Dabei werden unsere Möglichkeiten weder durch ökologische Grenzen noch durch die menschliche Natur eingeschränkt – es kommt ganz allein darauf an, ob wir an den Wandel glauben und wie sehr wir uns für ihn einsetzen.“ (S. 203).

aus der Buchbesprechung von Karsten Herzmann(IWF)

siehe

Werner Rätz, Tanja von Egan-Krieger u.a. (Hrsg.)

Ausgewachsen!

Ökologische Gerechtigkeit, Soziale Rechte, Gutes Leben

Klappentext: Dieses Buch ist ein erster Versuch, aus einer globalisierungskritischen Perspektive Beiträge für eine Debatte um eine Postwachstumsökonomie zu versammeln.

Welches sind die konkreten Hebel, durch die eine Reduktion der gesellschaftlichen Produktion bewirkt werden könnte und sie sieht eine spezifisch wachstumskritische und auf Postwachstum abzielende Alternative aus?

Saral Sarkar

Die nachhaltige Gesellschaft

Eine kritische Analyse der Systemalternativen

Rotpunktverlag 1999

siehe